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Indernet

Hier bin ich wieder. Ich bin vernetzt. Kann endlich wieder in die Tiefen des Internets vordringen und endlich kann ich auch meinen Blog wieder aktualisieren, denn seit Samstag habe ich Indernet.

Doch bis dahin, war es ein langer und steiniger Weg…


Bestellt habe ich mein Internet zum ersten Mal letzte Woche am Montag. Ich hatte mich fuer Tata Indicom entschieden, mein Makler hatte mir die empfohlen.

Ich informierte mich also zunaechst, auf deren Homepage, was den so angeboten wird. Klassische Flatrates gibt es vier: Infinity 256 Kbps, 384 Kbps, 512 Kbps und 1 Mbps. Nun ja, aus Hamburg war ich da mit 16 Mbps doch etwas mehr gewoehnt…

Der Preis fuer die 1 Mbps Leitung fuehrte dann dazu, dass ich mir erst Recht verwundert die Augen rieb, gut 60 EUR im Monat soll man dafuer zahlen. Ich entschied mich also fuer die 512 Kbps Variante und orderte am Montag morgen telefonisch. Innerhalb von 24 Stunden solle sich ein Service-Mitarbeiter bei mir melden, wurde mir versprochen.

Ich harrte also der Dinge, es meldete sich natuerlich niemand. Am spaeten Dienstagnachmittag griff ich dann wieder zum Handy. Nun ja, man konnte meinen Auftrag im System nicht finden. Also nochmal alle Daten aufgegeben. Diesmal bekam ich allerdings auch eine Bearbeitungsnummer, war wohl auf dem richtigen Weg.

Mittwoch meldete sich dann auch tatsaechlich ein Service-Mitarbeiter bei mir und kam dann spaeter im Laufe des Tages persoenlich vorbei, um mit mir den Antrag auszufuellen. Dazu benoetigte er dann noch ein Passfoto, eine Kopie meines Mietvertrags und meines Passes. Terrorprevention?

Er versprach mir, dass die Installation am Freitag um 13:00 Uhr erfolgen wuerde. Wir wissen mittlerweile alle: TII, this is India. Ich rief ihn also Donnerstag an, um mir den Termin nochmal bestaetigen zu lassen und ich wunderte mich auch nicht gross, als am Freitag zur verabredeten Zeit trotzdem niemand zu meiner Wohnung kam. Um 14 Uhr rief ich dann den mir zugeteilten Service-Mitarbeiter an und er versprach mir, dass man nun um 15 Uhr kommen wuerde. Daraus wurde auch nichts, um 16 Uhr griff ich, mittlerweile leicht genervt, wieder zum Telefon. Man sei um 17 Uhr bei mir, ganz bestimmt.

Als nun auch um 18 Uhr niemand von Tata Indicom sich in meine Wohnung verirrt hatte, wurde ich ernsthaft sauer. Der gute Mann musste sich am Telefon dann so einiges von mir anhoeren und versprach hoch und heilig, dass die Installation nun am Samstag bis allerspaetestens 12:30 Uhr erledigt sei.

Ihr ahnt es schon… Als um 13:30 Uhr am Samstag immernoch niemand von Tata Indicom in Sicht war, griff ich mal wieder zum Telefon. Doch mittlerweile ging der Service-Mensch auch lieber schon gar nicht mehr ran. Um 14 Uhr klingelte es dann sehr zu meiner Ueberraschung an der Tuer. Zwei Mann und ein endlos langes Internetkabel. Es ging voran!

Die Frage, ob ich einen Schluessel zum Dach meines Hauses habe, musste ich verneinen. Das war aber wohl nicht weiter wild. Einer der beiden Kabel-Futzis verlies meine Wohnung, der andere zauberte derweil einen Wurfball hervor und befestigte eine Schnur an selbigem und das andere Ende der Schnur an meinem Balkongelaender. Ich stand in meiner Wohnung und verstand nur Bahnhof. Als dann kurz darauf der andere Wire-Guy auf dem Dach des Hauses gegenueber auftauchte, daemmerte es mir. “Ihr wollt doch wohl nicht…” Doch, sie wollten. Mit einem geuebten Wurf landete der Ball auf dem Dach gegenueber, das Internetkabel wurde am Ende der Schnur befestigt und hinuebergezogen. Nun spannt es sich von meinem Balkon zum Dach des Hauses gegenueber und fuehrt durch meine Wohnzimmerbalkontuer in meine gute Stube.

Der Job der Kabelverleger war somit getan, sie hatten ihre Arbeit fachmaennisch ausgefuehrt…

Kurz darauf tauchte dann der mir zugeteilte Service-Mitarbeiter mit drei Kollegen bei mir auf. Die Verstaerkung hatte er wohl mitgebracht, um nicht vom Balkongeworfen zu werden, als gerechte Strafe dafuer, dass er mich allen Versprechen und Rueckbestaetigungen zum Trotz so lange hat warten lassen. Anders kann ich mir zumindest nicht erklaeren, wieso man vier Menschen dafuer braucht, an meinem Computer kurz Benutzername und Passwort fuer meine neue Internet-Verbindung einzurichten.

Wie dem auch sei, seit Samstag habe ich nun offiziell Indernet, die seit letzter Woche in der Pipeline stehenden Blogeintraege werde ich nun Stueck fuer Stueck in der naechsten Zeit veroeffentlichen.

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2 comments

1 Monika { 11.24.08 at 15:00 }

Schöööööööööööööööööööööööön!
Hauptsache du bist online.
BTW: Was hättest du schreiben wollen, wenn beim 1. Termin alles geklappt hätte? ;)

Liebe Grüße
Monika

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2 admin { 11.24.08 at 17:37 }

Och, 5 weitere Artikel (zusaetzlich zu den 3, die heute schon freigeschaltet wurden) haengen noch in der Pipeline :)

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