Umzug

Ich bin umgezogen. Am Samstag, dem 15. November, war es soweit. Im Hotel hatte ich meine Sachen bereits am Vorabend gepackt, so dass ich nur noch auschecken musste und dann all mein Zeug in einem Taxi in meine neue Wohnung fahren musste. Um 11 Uhr sollten die Moebelpacker kommen. Das passte soweit alles.

Zum Glueck hatte ich die Wohnung am Vortag nochmal besichtigt…

Laut Abmachung sollte die Wohnung am Tag meines Einzugs sauber sein und die Klimaanlagen sollten eingebaut sein. Mich hatte im Laufe des Freitags irgendwie eine finstere Ahnung beschlichen und somit fuhr ich am Nachmittag einmal in meine Wohnung. Nun ja… Die Wohnung war unglaublich staubig und von Klimaanlagen keine Spur.

Ich rief also meinen Makler an und fragte ihn, was das denn bitte soll. Er versprach sich zu kuemmern und mit der Landlady in Kontakt zu treten. Wenig spaeter meldete er sich auch tatsaechlich wieder. Die Landlady hatte vier (als Zahl: 4!) ihrer Maids auf den Weg geschickt, um meine Wohnung auf Vordermann zu bringen und kurz darauf tauchten auch drei Herren auf, um zumindest im Schlafzimmer eine Klimaanlage einzubauen.

Ein Glueck, hatte ich die genial Idee, Freitag nochmal in die Wohnung zu blacken. So konnten dann Samstag die Moebelpacker zu Werke gehen. Doch auch das gestaltete sich nicht ganz so einfach. Leider wurde es meinen Moebelpackern von der Housing Society untersagt, den Fahrstuhl zu benutzen. Da half auch alles Bitten und Flehen und Verhandeln nichts. Die Moebelpacker mussten in den sauren Apfel beissen und all meine Sachen in den 9. Stock tragen… Das dauerte natuerlich so seine Zeit und unser Fahrplan geriet maechtig durcheinander.

Dazu kam dann, dass die Inder maechtig ueberfordert waren, meinen Kleiderschrank aufzubauen. Okay, ich gebe zu, das ist kompliziert und ich habe damals auch eine halbe Ewigkeit dafuer gebraucht. Aber die Anleitung lag vor und trotzdem haben sie es geschafft, staendig irgendwas falsch zu machen. Als dann um 21 Uhr endlich der Schrank stand, habe ich die Bande nach Hause geschickt.

Sie wollten Montag wiederkommen, die Kisten auspacken und das Wohnzimmer einrichten, doch ich hatte irgendwie wenig Lust, so lange zwischen Kartons zu hausen. Ich gab ihnen also auf, Montag bitte nur noch die leeren Kisten abzuholen, was auch prima klappte.

Ich verbrachte dann den Samstagabend und Sonntag damit, mich in meinen eigenen vier Waenden haeuslich einzurichten. Dabei hatte ich fleissige Hilfe von Alex, Wolfgang und Shuang Ming, ohne die Bande waere ich vermutlich immernoch dabei mein Geschirr auszuwickeln… :)


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