Mumbai mit der Familie – Part I
Der 1. Februar 2009 war nicht nur mein 27. Geburtstag, sondern auch der Ankunftstag meiner Familie in Mumbai. Sowohl fuer meine Eltern, als auch fuer meine Schwester, war es der erste Besuch in Fernost ueberhaupt. Fuer uns alle sollten drei Wochen voll neuer Eindruecke und Erfahrungen anstehen.
Meine Familie kam mit einem Emirates Flug aus Dubai, ich durfte zum Abholen um 8 Uhr morgens am Flughafen sein. Mir ging es nicht wirklich gut. Ich hatte einen furchtbaren Kater und derben Schlafmangel, schliesslich hatte ich in der Nacht mit allerhand Freunden in meinen Geburtstag gefeiert. Zunaechst in meiner Wohnung, dann im Blue Frog und dann wieder in meiner Wohnung. Als gegen 5 Uhr morgens die letzten Gaeste gingen, fiel ich rotze voll ins Bett.
Ein Glueck fiel mein Hangover nicht gross negativ auf, denn meine Familie litt ein wenig unter Jetlag, sie hatten auf dem Flug kein Auge zugetan. Somit waren wir alle nicht sonderlich fit…
Wir gingen am Sonntag also alles ganz relaxt an. Zunaechst liessen wir uns von Lucas in meine Wohnung fahren, wo sich jeder mal frisch machen konnte. Anschliessend ging es zum Brunch ins Olive’s. Wie ich finde eine der besten Moeglichkeiten, in Mumbai zu brunchen. Das Essen, das Ambiente, passt einfach alles zusammen.
Den Nachmittag verbrachten wir mit Shopping in der Oberoi Mall, wie ich finde, eine der besten Malls der Stadt und mit einem Besuch bei Hypercity, dem wohl groessten Supermarkt Mumbais.
Die naechsten zwei Tage waren eine Mischung aus Touri-Programm und Shopping.
Montag standen Colaba und Fort auf dem Plan, mit all den Sehenswuerdigkeiten dort. Wir stoppten ausserdem auf einen Drink im Leopold’s, schliesslich wohlte meine Familie auch mal in real den Laden sehen, in dem ich im November die Terroranschlaege miterlebte.
Mittag haben wir dann dort ganz in der Naehe im Indigo Delhi gegessen. Das Essen dort ist wirklich spitze.
Anschliessend wurden FabIndia und der Bombay Store leer gekauft. Die haben aber auch wirklich einfach zu tolle Sachen.
Lucas durfte dann uns und unsere Einkaeufe wieder zurueck zur Wohnung fahren, von wo wir dann nach einer Ruhepause mit dem Taxi zum Abendessen aufbrachen. Eigentlich bin ich ja wirklich kein Fan von Hard Rock Cafes, aber das in Mumbai ist sensationell. Zum Abschluss gab es dann noch einen Drink im Shiro’s.
Dienstag ging es dann weiter mit Sehenswuerdigkeiten, wir besichtigten die Haji Ali Mosque und erfrischten uns anschliessend mit koestlichem frischen Erdbeersaft am dortigen Saftladen. Weiter ging es dann zum Dhobi Ghat, der groessten Waescherei Mumbais. Im Anschluss schlendeten wir noch durch das huebsche Kotashiwadi, wo man sich noch heute vor Augen fuehren kann, wie das alte Mumbai mal ausgesehen hat.
Als Abschluss des ersten Teils der Indienreise waren wir abends mit meiner Landlady und deren Familie im Good Earth essen. Dieses wunderschoene Restaurant ist auch ein echter Geheimtipp.
Am naechsten Tag sollte es dann per Zug nach Goa gehen. dazu mehr im naechsten Eintrag.



2 comments
ein bisschen spät dran…aber trotzdem noch alles gute nachträglich!
schöne fotos!
wie hat deine familie die stadt empfunden? kulturschock? so war es zumindest bei meiner… so wenige tage und dann geballte ladung megacity verdaut sich halt nicht so einfach…
lg aus dem endlich etwas frühlingshaften deutschland!
anja
Danke fuer die nachtraeglichen Glueckwuensche

Der Kulturschock meiner Familie hielt sich in Grenzen. Allerdings haben sie ja auch eine recht angenehme Variante der Stadt erwischt, Uebernachtung in meiner Wohnung, eine Maid, die sich hier um den Haushalt kuemmert, ein klimatisierter Wagen mit Fahrer, Shopping, nette Restaurants,… Liess sich alles aushalten
Gruss aus Mumbai, wo seit dem 01.03. nun offiziell wieder Sommer ist!
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