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Ein Monat Indien ist um

Etwas ueber einen Monat ist es nun her, dass ich in Hamburg das Flugzeug bestiegen hab, um ueber Frankfurt nach Mumbai aufzubrechen. 35 Monate liegen noch vor mir. Zeit also, fuer ein erstes Fazit.

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November 3, 2008   3 Comments

An Tagen wie diesen…

Es gibt solche Tage und es gibt solche Tage. Sonntag z.B. war ein unheimlich entspannter Tag. Nach de Ausschlafen stand Brunchen auf dem Programm. Dieses Mal zog es uns ins Spices, ein Restaurant im JW Marriott Hotel in Juhu Beach. Der Brunch dort war sensationell. Es gab nur asiatische Kueche, aber alles vom Feinsten, Dimsum, Sushi, Thai,… Von 12:30 bis 16:00 Uhr wurde wieder geschlemmt, was das Buffet hergab.

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Oktober 30, 2008   1 Comment

Luxus!

Gestern waren wir shoppen. Wir haben nach dem Brunch im Hyatt (auch sehr nett!) die Inorbit Mall besucht und uns anschliessend im Hypercity mit Lebensmitteln eingedeckt. Beim Streifzug durch die Regale wurde uns bewusst, was fuer ein Luxusgut Toilettenpapier hier eigentlich ist. Das mehrlagige Papier kommt zumeist in einzeln verpackten Rollen daher. Preis pro Rolle etwa Rs. 40,-. Eine Zeitung kostet hier Rs. 2,-. der Umrechnungskurs lautet Rs. 65 = EUR 1,-. Ob ich schon mal anfange, Zeitung in Streifen zu schneiden?

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Oktober 13, 2008   6 Comments

Friseur

Heute habe ich mehr als eine Stunde beim Friseur verbracht. Nein, nicht mit Warten, sondern mit “Sich-verwoehnen-lassen”. Es war traumhaft. Zunaechst eine gruendliche Haarwaesche mit kurzer Kopfmassage. Anschliessend ein seeeeehr gruendlicher Haarschnitt, dabei wurden meine dunkelblonden Haare behandelt, als handele es sich dabei um einen Schatz. Anschliessend gab es dann noch eine mehr als halbstuendige Kopf- und Nackenmassage, unheimlich entspannend.

Der Spass war mit Rs. 600 zwar definitiv nicht guenstig, aber er war es wert. Man fuehlte sich ein wenig wie neugeboren. Nur danach das Oel wieder aus den Haaren zu waschen, war eine etwas schwierigere Aufgabe. Kann jetzt in etwa nachvollziehen, wie sich so ein Vogel fuehlen muss, der in eine Oelpest geratent ist :)

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Oktober 10, 2008   1 Comment

Dinge, an die ich mich definitiv noch gewoehnen muss:

  • Die im Vergleich zu Deutschland unglaubliche Hitze, schon nach wenigen Minuten draussen laeuft die Suppe nur so.
  • Das gut gewuerzte Essen, wenn man nicht schwitzt, weil es heiss ist, dann, weil man gerade was Scharfes zu sich nimmt.
  • Die vielen bunten Varianten Englisch, die hier gesprochen werden, sei en es Inder, Australier, Briten oder andere Europaeer, man erwischt sich immer wieder dabei “ja” zu sagen, obwohl man nur die Haelfte verstanden hat.
  • SMS-Englisch. “Hw r u 2day” ist ja noch verstaendlich. Aber was es da sonst noch fuer abenteuerliche Kurzfassungen gibt… Hat jemand ein Woerterbuch fuer mich?
  • Tuck-Tuck-Fahrten. An und fuer sich ein interessantes Erlebnis, sich in diesen kleinen Gefaehrten mit gefuehlt rasend schneller Geschwindigkeit seinen Weg durch den Verkehr zu bahnen. An den Ampeln aber hoert der Spass auf. Sobald Strassenkinder / Bettler dort einen Weissen in einem solch nach fast allen Seiten offenen Gefaehrt erblickt haben, stuerzen sie schon auf einen zu, strecken ihre Arme aus wie die Zombies und versuchen einen anzufassen, um ihrer Forderung nach Geld Nachdruck zu verleihen.
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Oktober 4, 2008   4 Comments

Es gibt Schlimmeres…

… als Bandra, den Stadtteil, in dem ich zur Zeit wohne. Habe heute einige Zeit mit Erkunden verbracht. Zunaechst bin ich zu Fuss meine Nachbarschaft abgelaufen, hier gibt es diverse wirklich nette Bars und Restaurants in direkter Reichweite meines Hotels. Schicke Wohnhaeuser gibt es hier auch, bin mal gespannt, ob ich hier ein passendes Apartment finden kann. In der Mittagshitze und bei gnadenlos brennender Sonne habe ich es draussen allerdings nicht wirklich lange ausgehalten.

Nachmittags habe ich mich mit Alex in einem Cafe getroffen. Sie war mit einem indischen Freund im Kino und danach auf einen Kaffee hier in Bandra. Da das Cafe nur einen Steinwurf von meinem Hotel entfernt lag, bin ich kurz rueber.
Dort hat mich dann Hardik, einer der Mumbaier Leos abgeholt und ich habe eine kleine Stadtrundfahrt durch mein Viertel geboten bekommen. Die Eindruecke meiner mittaeglichen Erkundungstour wurden bestaetigt, es ist wirklich nett hier.

Zum Abschluss hat er mir dann noch ein bei jungen Leuten sehr beliebtes Cafe hier an der Strandpromenade gezeigt und wir haben dort noch einen Kaffee getrunken und die Leute beobachtet. Anbei ein kleines Foto der Szenerie:

Abends laesst es sich hier auch draussen gut aushalten. Also, es gibt Schlimmeres, als zur Zeit in Mumbai zu sein :-)

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Oktober 2, 2008   5 Comments