Rueckblich und Ausblick
Schon lange schiebe ich es vor mir her, einen Jahresrueckblick zu schreiben. Am Jahrestag meiner Entsendung weilte ich gerade im Urlaub in Deutschland. Und auch danach habe ich es immer weiter vor mir hergeschoben. Und ehe ich mich versah war auch schon der naechste Jahrestag an der Reihe, der der Anschlaege vom 26. November 2008. Ich habe mich schwer getan, da jetzt die passenden Worte zu finden, fuer all das, was ich in der Zeit seit meiner Ankunft in Indien am 01. Oktober 2008 erlebt habe.
Dezember 7, 2009 3 Comments
Lebenserwartung
Heute blieb mir doch auf dem morgentlichen Weg zur Arbeit glatt der Muesliriegel im Halse stecken, als ich auf die Titelseite der Times of India blickte. Ein Artikel dort behandelte die Lebenserwartung der Einwohner Bombays. Und diese empfinde ich doch als erstaunlich niedrig.
Laut CIA World Fact Book liegt Indien mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 69,89 Jahren recht abgeschlafen auf Platz 145. Zum Vergleich, Deutschland liegt mit im Durchschnitt 79,26 Jahren auf Platz 32. Nun schreibt aber die Times of India, dass die Lebenserwartung neuesten Untersuchungen zu Folge in Indien im Durchschnitt bei nur 63,7 Jahren liegt. Diesen Wert finde ich schon besorgniserregend. Im Folgenden geht der Artikel dann aber explizit auf Mumbai ein und hier betraegt die durchschnittliche Lebenserwartung fuer einen Mann lediglich 52,6 und fuer eine Frau 58,1 Jahre.
Dass das Leben hier ungesund ist, habe ich ja schon laenger geahnt, dass sich dies aber auch so deutlich in die Statistiken durchschlaegt ist dann doch beeindruckend. So plagen einen hier schliesslich nicht nur Schimmel und Abgase, sondern gerade auf die Inder aus einfacheren Verhaeltnissen warten noch ganz andere Gefahren im Alltag. Beeindruckend z.B. die Zahl der Toten im oeffentlichen Nahverkehr. 4.000 Tote im Jahr auf dem Netz der Vorortzuege, da wuerde sich die Hochbahn in Hamburg aber langsam schon Mal Gedanken machen… Dazu die Verkehrstoten auf den Strassen. Vorallem nachts kommt es haeufig zu unschoenen Szenen, wenn Alkohol im Blut ist und die Fahrer uebermuedet sind… Anschnallen ist dazu fuer die meisten ein Fremdwort und auf Airbags wird hier in vielen Fahrzeugen verzichtet. Und wenn man dann mal gerade nicht schnell fahren kann, weil Stau herrscht, so kommt z.B. im Falle eines Herzinfarkts der Krankenwagen mit Sicherheit zu spaet. Dazu die Arbeitsbedingungen, mit denen viele Inder taeglich zu kaempfen haben. Sicherheitsvorschriften, wie man sie aus Deutschland gewohnt sind, werden, sofern es sie hier ueberhaupt gibt, kaum in die Tat umgesetzt. Ich kann immer gar nicht hingucken, wenn jemand draussen vorm Buero am Bambusgeruest herumturnt, ohne Sicherung…
52,6 Jahre fuer einen Mann, ganz schoen bitter, da haette ich schon mehr als die Haelfte meines Lebens hinter mir. Keine schoene Vorstellung!
November 3, 2009 4 Comments
Home sweet home…
In der Nacht von Sonntag auf Montag bin ich wieder in Bombay gelandet. Hinter mir lag eine tolle Woche bei Sarah in Deutschland. Geflogen bin ich diesmal direkt nach Hannover, mit SWISS von Bombay ueber Zuerich. Sehr empfehlenswert, die Economy Class bei denen ist wirklich schick. In Deutschland folgte dann eine Mast mit all den Leckereien, die einem hier so fehlten, dazu Bundesliga Fussball live im TV, ein Besuch im wunderschoenen Cafe Winuwuk in Bad Harzburg, ein Kurztrip nach Hamburg zwecks diverser Arzttermine (Planung meiner naechsten OP zur Entfernung eines weiteren Granatsplitters, Cholera-Impfung, Leberflecken-Screening,…). Gegen Ende der Woche kamen dann auch meine Eltern nach Gifhorn, wir verbrachten einen Nachmittag im schoenen Braunschweig und einen Tag in der Wolfsburger Autostadt, Samstag hiess es dann noch Mal frische Luft schnappen bei einem Spaziergang um den Talkumsee und abends gab es als Henkersmahlzeit koestliche selbstgemachte Sushi, ehe ich dann Sonntag in aller Fruehe mit einem alten Lufthansa Jumbo wieder nach Bombay geflogen wurde.
Dem aufmerksamen Leser wird es nicht entgangen sein, waehrend meiner Abwesendheit hat der Timer am Bildschirmrand die magische Marke von 365 Tagen geknackt. Das heisst, ich bin mittlerweile seit ueber einem Jahr ein Mumbaiker. Von der anfaenglichen Euphorie ist im Moment allerdings nicht mehr allzuviel vorhanden. Der Monsun hat mich wirklich fertig gemacht. Es macht einfach keinen Spass zuzugucken, wie einem der Haushalt vermodert und staendige Ersatzbeschaffungen reissen einem Loecher ins Konto.
Auch jetzt erfolgten direkt nach meiner Rueckkehr gleich wieder die ersten Nackenschlaege. Kaum betrat ich um kurz nach halb drei am fruehen Montagmorgen meine Wohnung, begruesste mich schon wieder der Schimmel. Faszinierend, in welcher Farb- und Formenvielfalt er vorkommt. Kleine, weiss-graue Inselchen auf einem Lederportemonnaie, feiner gruenlich-grauer Ueberzug auf schwarzen Schuhen, recht grell greener Pelz auf braunen Lederschuhen, flauschig weisse Inselchen auf schwarzem Lackleder, kuschelig weiche gruene Inselchen auf der Ledersohle, schicke weisse Sprenkler auf einer blauen Jeans und feine weisse Siedlungen auf einem indischen Anzug, um nur einige zu erwaehnen. Und das ist nur der Schimmel, den man sieht. Ich will gar nicht wissen, wie es in Matratzen, Bettzeug, Sofapolstern usw. ausschaut. Immerhin, noch koennen die Moebel nicht laufen. Aber ich habe den Verdacht, sie versuchen gelegentlich mit mir zu sprechen. Ich glaube auf Russisch!
Gesund sein kann das alles nicht. Aber immerhin weiss ich dann jetzt, woher dieser staendige Hustenreiz kommt…
Ich war so frei und habe die kleinen Kunstwerke der Natur mit der Kamera festgehalten und die Bilder hier eingestellt.
Rueckblicken hatte das Jahr hier in Bombay allerhand zu bieten. Sowohl positiv als auch negativ. So haette ich ohne die Entsendung nach Bombay heute zwar nicht vier Granatsplitter in meinem Koerper stecken, aber dafuer haette ich wohl auch nie meine Sarah kennengelernt. Auch wenn der Alltag hier kein Spaziergang ist, so ist er doch voll von faszinierenden Erfahrungen. Und auch wenn man glaubt, man hat so viele verrueckte Sachen erlebt, da kann eigentlich nichts mehr kommen, so wird man in dieser Stadt hier doch schnell eines Besseren belehrt.
Gerade heute Nachmittag fragte mein Fahrer Lucas mich, ob er mir einen Kaffee besorgen solle. Irre ich mich, wenn ich sage, dass die meisten von euch nun vermutlich denken, er haette sich zum naechsten Starbucks aufgemacht und mir einen Becher Kaffee besorgt? Falsch gedacht! Er verliess das Buero und kam kurz darauf mit einer kleinen durchsichtigen Plastiktuete in der Hand zurueck. Und in eben dieser Plastiktuete befand sich nicht etwa Wasser und ein Goldfisch, nein, darin war mein Kaffee. Noch fix umgefuellt in eine schoene Tasse und da stand er auf meinem Tisch, frisch, noch dampfend, Kaffee To-Go auf indisch…
Oktober 8, 2009 1 Comment
Lebensqualitaet
Zur Zeit geschehen hier in Bombay unglaubliche Dinge. Dinge, von denen ich vor einem halben Jahr nicht Mal zu traeumen gewagt haette.
1. Es gibt ein neues, geniessbares Sprudelwasser:
Vor zwei Wochen: Ich kroch nach der Arbeit mal wieder durch den reichlich zaeh dahin fliessenden Verkehr zurueck nach Bandra, als ich aus dem Augenwinkel einen Lieferwagen von Bisleri wahrnahm. Bisleri ist hier einer der grossen Mineralwasser-Hersteller. Auf diesem Wagen wurde ein neues Produkt beworben: Bisleri Fizzy Soda. Neugierig geworden hielt ich auf dem Rueckweg am Pali Market und kaufte mir testweise eine Flasche. Unglaublich. Kalt schmeckt dieses Soda tatsaechlich wie ein Mineralwasser mit Kohlensaeure. Genial! Vorbei die Zeiten, in denen Fruchtsaefte mit Wasser gemischt werden musste, welches nach eingeschlafenen Fuessen schmeckte. Fruchtsaefte gibt es hier ohnehin schon gute, endlich aber kann man sich auch wieder leckere Fruchtschorlen zubereiten, ohne einen Kleinkredit fuer importiertes Perriere-Sprudel-Wasser aufnehmen zu muessen!
2. Ich habe einen Laden fuer Grillkohle und eine Schlachterei gefunden:
Diesen Samstag wollten wir eigentlich ins Theater. Dieses hatte aber auf Grund der Schweinegrippe leider geschlossen, ein Alternativ-Programm musste her. Erst kuerzlich hatte ich einen Laden gefunden, wo man Grillkohle kaufen kann, also lud ich kurzerhand zum BBQ ein. Es wurde ein Festmahl. Wir hatten unter anderem selbstgemachten Kartoffelsalat, Ofenkartoffeln mit Sour Creme (!), Krautsalat und fuer den Grill nicht nur Huehnchen, Lamm und Garnelen, sondern sogar richtiges Schweinefleisch. Das Fleisch war koestlich, der Schlachter am Pali Market wird ab jetzt sicher haeufiger besucht (oder zwecks Home-Delivery angerufen) werden…
Anschliessend folgte direkt aus Frankreich eingeflogener Saint Nectaire Fermier Kaese mit Baquette und als Nachtisch dann noch Mouse o Chocolat und Obstsalat. Dies alles genossen wir bei dem ein oder anderen Glaeschen Rotwein auf der Terasse. Ein unglaublicher Schmaus, da konnte man glatt vergessen, dass man hier in Bombay sitzt.
3. Ein richtiger Supermarkt in Fussreichweite
An der Hillroad, quasi bei mir vor der Tuer, hat heute ein neuer Supermarkt aufgemacht. Natures Basket. GENIAL! Dort gibt es alles, was das (europaeische) Herz begehrt. Unmengen an Koestlichkeiten. Neben Obst und Gemuese gibt e seine Kaesetheke und eine Fleisch- und Aufschnitt-Abteilung und ganz viele importiere Lebensmittel aus allen moeglichen Ecken der Welt. Ich habe heute erstmal nur eine Dose Thunfisch, Wiener-Wuerstchen, Truthahn-Brust, eine Packung Instant-Nudeln, Brot und Knabberkram gekauft. Diesem Laden werde ich ab jetzt sicher oefter einen Besuch abstatten.
Eigentlich alles Kleinigkeiten, aber sie machen das Leben hier doch deutlich angenehmer.
August 17, 2009 3 Comments
Schimmelreiter
Im Moment habe ich so eine Phase, wo ich Bombay echt Scheisse finde. Vieles spielt da mit rein. Zum einen die Inder an sich mit ihren staendigen Versuchen, einen zu Bescheissen. Die ersten Monate konnte ich das irgendwie noch als “Folklore” einordnen, im Moment nervt es mich. Dazu die Arbeitseinstellung und offensichtliche Unfaehigkeit vieler. Das faengt an, bei einer tropfenden Klimaanlage, die nun nach inzwischen schon zwei Besuchen eines Technikers noch immer nicht wieder trocken ist. Das geht dann nahtlos weiter zu meinem Schlafzimmer-Fernseher, der hier seinen Geist aufgegeben hat und dessen Reparatur sich immer und immer wieder verzoegert hat, weil angeblich irgendwelche Teile nicht zu haben waren. Bescheid sagen konnte man uns dabei aber nie… Weiter geht es nun mit meinem PC, der leider auch seinen Geist aufgegeben hat. Inzwischen war auch dafuer der Techniker zweimal hier, aber wirklich organisiert geht er nicht vor. So hat er nun zwar die Grafikkarte in meinem PC ausgetauscht, aber will meine eigene Karte erst in ein paar Tagen in seinem Labor auf Funktionsfaehigkeit testen. Warum nicht schon jetzt, waehrend ich mit seiner Teste, ob mein Rechner funktioniert? Bleibt sein Geheimnis… Dazu ist Sarah nun nach einer schoenen gemeinsamen Zeit wieder abgereist, was nicht unbedingt positiv zum Wohlbefinden beitraegt.
Den groessten Beitrag zu meiner momentanen Bombay-Krise ist allerdings dem Schimmel verschuldet.
Juli 26, 2009 No Comments
Back to Bombay
“15 Minuten in Bombay und schon wieder genug erlebt, um zurueck zu fliegen und allen davon zu berichten.” Unter diesem Motto stand wohl meine diesmalige Ankunft. Eine Reise nach Bombay ist ja eh irgendwie immer speziell. Das faengt schon beim Flug an, wenn ploetzlich die Stewardessen durch den Gang stuermen und irgendwelche Chemikalien verspruehen. Daran habe ich mich mittlerweile schon gewoehnt. Doch dieses Mal sollte es dann noch munter weiter gehen…
Juni 14, 2009 2 Comments
Zurueck in Deutschland
Was faellt einem auf? Zunaechst die volle Droehnung Weihnachten. Das ging schon beim Umsteigen in Amsterdam los, ueberall Weihnachtsdeko und Weihnachtsmusik. In Hamburg setzt sich das nahtlos fort. Von 24/7 Weihnachtsmusik auf Oldie 95,0 hin zu Weihnachtsmaerkten wohin man auch schaut und Dekoration aller Orten.
Ansonsten faellt auf, dass Hamburg mir irgendwie sehr leer vorkommt. Wo sind all die Menschen. Wenn Freunde und Familie jammern, dass es in der City so voll ist, der vielen Weihnachtseinkaeufer wegen, denke ich mir bloss: In Mumbai ist eigentlich nie weniger los. Ausserdem ist es hier extreme leise. Kaum Gehupe, keine schreienden Verkaeufer in den Strassen, keine Kraehen vor dem Fenster… Eine andere Welt. Was mir fehlt ist die Sonne. Hier ist es im Moment irgendwie nur grau in grau. Es wird gar nicht richtig hell. Furchtbar. Und draussen ist mir staendig kalt, egal wie dick ich mich anziehe. In Mumbai ist mir staendig warm, man schwitzt dort zwar wie Bolle, aber irgendwie ist mir warm dennoch lieber als kalt.
Zur Zeit kann ich meinen Heimaturlaub allerdings noch nicht so recht geniessen. Erstmal muss ich meine Splitter hier gescheit behandeln lassen…
Dezember 16, 2008 No Comments
Unweihnachtlich
Der Alltag hat einen wieder. Und der Alltag hier ist unweihnachtlich. Nikolaus ist vorbei. Der zweite Advent ist fast vorbei. Wuerde man mich aus der Heimat nicht daran erinnern, ich wuerde es schlicht nicht bemerken. Okay, es gibt jetzt hier bei mir um die Ecke an der Hill Road seit einigen Tagen einen Shop, der (furchtbar kitschige) Weihnachtsdeko verkauft und auch sonst sieht man, wenn man durch Mumbai faehrt und konzentriert danach Ausschau haelt, noch einige Geschaefte dieser Art. Das war es aber auch schon.
Das Wetter traegt das seine dazu bei. Weiterhin Sonne pur und tagsueber weit ueber 30 Grad. Samstag haben wir den Tag mal wieder genutzt, um ein wenig Sonne zu tanken. Ab mittags lagen wir also am Pool des Sun ‘n’ Sand Hotels, blickten auf Palmen, Strand und Meer und liessen uns die Sonne auf den nicht vorhandenen Pelz scheinen. Dazu Mojitos, Kingfisher Bier und ab und an eine Runde im Pool. Das Leben kann so schoen sein.
Fuer mich hiess es dann leider bald “dumm gelaufen”. Beim Sprung vom Beckenrand muss der Granatsplitter im Fuss verrutscht sein. Das Resultat waren erneut hoellische Schmerzen im linken Fuss, wie am Abend der Terroranschlaege. Ich bin dann direkt wieder ins Breach Candy Hospital und dort erzaehlte man mir, was ich selbst schon dachte. Der Splitter hat sich durch die abrupte Bewegung verschoben. Das tut nun weh. Wenn es bis Montag nicht besser wird, komme ich hier Dienstag unters Messer. Ich weiss noch nicht, was ich favourisiere, Operation hier am Dienstag oder Zaehne Zusammenbeissen bis zum 19.12., wenn ich in Hamburg im UKE vorstellig werde.
Wenn alles nach Plan laeuft, habe ich ab morgen Sat-TV, dann ist es in der Wohnung wenigstens nicht so langweilig, sollte ich Dienstag operiert werden und dann erstmal gar nicht mehr laufen koennen…
Dezember 7, 2008 No Comments
I want my Mumbai back!
Mittlerweile ist es eine Woche her, dass in Mumbai die Terroranschlaege begannen. In der Stadt hat schon lange das Leben wieder Einzug gehalten. Die Schlagzeilen hier in Mumbai werden noch immer von News zu den Anschlaegen dominiert, viel Neues gibt es dabei allerdings nicht. In Deutschland widmet man sich seit einigen Tagen schon wieder anderen Dingen. Und im Leopold’s brummt schon wieder der Baer. Letzteres ist eine klare Trotzreaktion.
Dezember 3, 2008 5 Comments
“The spirit of Mumbai never dies”
Ich verfolge nun schon seit Tagen die Presse, die Lokalen Printmedien sowie ueber das Internet die Deutschen und internationalen Nachrichten. Seit nun seit heute offiziell auch der letzte Terrorist erledigt wurde und der Spuk somit endlich ein Ende hat, wird man als Leser quasi mit Kommentaren zur Lage in Mumbai ueberhaeuft.
Der wie ich finde treffenste Kommentar ist relativ lang und stammt von Suketu Mehta, dem Autor des Buches “Maximum City: Bombay Lost and Found.” Der Kommentar wurde in der New York Times veroeffentlicht.
November 29, 2008 3 Comments




