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	<title>Benjamin Matthijs &#187; Klima</title>
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		<title>Wasserstandsmeldung</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 16:25:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Monsun ist da. Aber irgendwie auch noch nicht so richtig. Daniela hat sich in ihrem Blog ja bereits ausfuehrlich ueber das metereologische Department und deren Vorhersagen ausgelassen. Dem gibt es kaum etwas hinzuzufuegen. Stand heute haengt der Monsun etwa 15 Tage hinterher. Es regnet zwar inzwischen gelegentlich, oefter gehen auch mal heftige Schauer nieder, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Monsun ist da. Aber irgendwie auch noch nicht so richtig. Daniela hat sich in ihrem <a title="Daniele in Indien" href="http://nosianai.blog.de/2009/06/26/meteorologische-department-6393664/" target="_blank">Blog</a> ja bereits ausfuehrlich ueber das metereologische Department und deren Vorhersagen ausgelassen. Dem gibt es kaum etwas hinzuzufuegen. Stand heute haengt der Monsun etwa 15 Tage hinterher. Es regnet zwar inzwischen gelegentlich, oefter gehen auch mal heftige Schauer nieder, aber so richtig angekommen ist der Monsun trotzdem noch nicht.</p>
<p>Gerade heute war wieder in der Zeitung zu lesen, dass es um die Wasserreserven der Stadt nach wie vor nicht gut bestellt ist. Die Niederschlaege reichen nicht, um die umliegenden Seen wieder aufzufuellen. Das Wasser soll gerade mal noch fuer maximal zwei Wochen reichen. Schon naechste Woche wird man wohl die Notbremse ziehen muessen, sollte der Monsun bis dahin nicht richtig losgelegt haben. Im Gespraech ist jetzt, die Trinkwasserversorgung jeden zweiten Tag zu unterbrechen. Na herrlich. Ein Glueck sprudelt es in meiner Wohnung zur Zeit praechtig. Seit unser Haus zusaetzlich mit Tankern versorgt wird, gibt es keine Probleme mehr. Hoffe sehr, dass das so bleibt.</p>
<p>Das Wetter laesst sich inzwischen wieder aushalten. Die Regenschauer druecken die Temperaturen auf angenehme um die 25 Grad. Nur wenn es trocken bleibt und die Sonne sich ab und an zwischen den Wolken blicken laesst, steigt das Quecksilber wieder fix auf ueber 30 Grad.</p>
<p>Meine Kueche hat nun auch endlich ein Fenster, so muss ich mir keine Sorgen mehr ueber moegliche Wassereinbrueche in meiner Wohnung machen. Zudem duerfte sich das neue Fenster auch auf die Stromrechnung auswirken, denn meine Klimaanlagen muessen nun nicht mehr versuchen, ganz Bandra runterzukuehlen.</p>
<p>Die Kehrseite der Medaille ist zur Zeit die hohe Luftfeuchtigkeit von um die 80%. Das merkt man doch recht deutlich, Waesche braucht deutlich laenger zum trocknen, es riecht gerne mal etwas muffig und vieles fuehlt sich klamm an. Schimmeln tut bisher aber nichts.</p>
<p>Ich habe letzte Woche einen Luftentfeuchter â€œgeerbtâ€. Wusste bisher gar nicht, dass es sowas gibt. In Deutschland denkt man, der trockenen Heitzungsluft wegen, ja eher immer an Luftbefeuchter. Als Hausmittel legt man gerne auch einfach ein nasses Handtuch auf die Heizung, welches so die Feuchtigkeit abgibt. Umgekehrt funktioniert der Trick nicht. Erstens gibt es keine Heizung und zweites ist das mit dem trockenen Handtuch so eine Sache&#8230; Dafuer hat man nun Luftentfeuchter. Diese kleinen Maschinen saugen auf der einen Seite Luft ein, entziehen der das Wasser und geben die so â€œgetrocknetâ€ Luft auf der anderen Seite wieder ab. In einem Tank wird derweil das dabei herausgefilterte Wasser gesammelt.</p>
<p>Ich lasse diese kleine Hoellenmaschine zur Zeit taeglich fuer ein paar Stunden im Schlafzimmer bei geoeffneten Schranktueren arbeiten, bisher geht es gut.</p>
<p>Und der positive Nebeneffekt: Sollte es mit der Wasserknappheit schlimmer werden, mache ich mir so halt mein eigenes <img src='http://www.matthijs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Sherlock Holmes &#8211; Das verschwundene Wasser</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 15:05:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indien]]></category>
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		<description><![CDATA[Die letzte Woche war mal wieder spannend. Das Wasser war weg. Wo war e shin? Da der Monsun in Bombay noch auf sich warten laesst, steht die Stadt vor einer bedrohlichen Trinkwasser-Knappheit. Bombay stillt seinen Wasserdurst vornehmlich aus einigen Seen im Umland. Deren Wasserspiegel war allerdings schon bedrohlich gesunken und so kursierten letzte Woche bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Die letzte Woche war mal wieder spannend. Das Wasser war weg. Wo war e shin? Da der Monsun in Bombay noch auf sich warten laesst, steht die Stadt vor einer bedrohlichen Trinkwasser-Knappheit. Bombay stillt seinen Wasserdurst vornehmlich aus einigen Seen im Umland. Deren Wasserspiegel war allerdings schon bedrohlich gesunken und so kursierten letzte Woche bereits Meldungen in den Zeitungen, dass das Wasser nur noch fuer zwei Wochen reichen wuerde. In den Zeitungen wurden schon die tollsten Tipps zum Wassersparen gegeben. So wurde darueber diskutiert, Schwimmbaeder und Hotel-Pools zu schliessen und auch den 5-Sterne-Hotels die Wasserversorgung zu begrenzen.</p>
<p style="text-align: left;">Tatsaechlich wurden erstmal aber nur den privaten Haushalten die Wassermengen begrenzt. Und wie meine intensiven Ermittlungen erganben, fuehrt dies in meinem Haus dann relative schnell zu groesseren Problemen. Die Geschichte dazu ist zum Haareraufen. Das Haus in dem ich wohne, ist eine merkwuerdige Konstruktion. Es ist ein Gebaeude mit zehn Stockwerken und zwei Fluegeln, A- und B-Wing. Allerdings wurde dieses Gebauede einfach um ein altes Gebaeude mit drei Stockwerken herum gebaut, welches nun im A-Wing integriert ist. Soweit so verrueckt, fuer Bombay aber nicht ungewoehnlich. Das Problem ist nur, dass die Genehmigungsverfahren noch anhaengig sind. Fuer die Stadtverwaltung handelt es sich noch immer um ein altes, dreistoeckiges Gebaeude. Nicht um quasi zwei neue, zehnstoeckige, in denen teilweise noch fleissig gebaut wird (wofuer viel Wasser benoetigt wird). Bei der Wasserzuteilung bekommt wird dieses Haus dann also behandelt, als haette es nur drei Etagen. Offizielle Muehlen mahlen eigentlich nirgends wirklich schnell, in Indien aber ganz besonders langsam.</p>
<p style="text-align: left;">Immerhin weiss ich nun, warum ich letzte Woche auf dem Trockenen sass. Wasser gab es nur morgens bis 9 Uhr und dann abends wieder ab 19 Uhr. An einigen Tagen allerdings auch erst ab 21 Uhr. Fuer mich selbst nicht weiter wild, ich war tagsueber ja im Buero, da sprudelte es nur so. Allerdings doof fuer meine Maid. Putzen ohne Wasser&#8230; Waeschewaschen ohne Wasser&#8230; Aber auch hier hilft Pragmatismus. Morgens ein paar Eimer befuellen und alles wird gut.</p>
<p style="text-align: left;">Inzwischen hat die Hausverwaltung Erbarmen gehabt und Tanker geordert. So werden die hauseigenen Wassertanks jetzt regelmaessig von Tanklastwagen aus mit Wasser befuellt. Fall geloest!</p>
<p style="text-align: left;">Es ist aber sowieso nur noch eine Frage der Zeit, dann werden wir hier erstmal mehr Wasser haben, als einem lieb sein kann. Ein Blick aus dem Fenster zeigt bereits dunkle Wolkenberge&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-662 alignnone" title="Wolken" src="http://www.matthijs.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/comp_P1010601-21-300x200.jpg" alt="Wolken" width="300" height="200" /></p>
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		<title>Monsun &#8211; Alles nur ein Geruecht?</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 13:29:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun bin ich schon seit ueber einer Woche wieder in Bombay und noch immer kein einziger Tropfen Regen. Was ist hier los? Wo bleibt er, der Monsun? Langsam halte ich das alles nur fuer ein Geruecht. Einen Trick! Eine geniale Strategie der Inder, fuer einige Monate zumindest die Touristen von ihrem ohnehin schon ueberfuellten Subkontinent [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun bin ich schon seit ueber einer Woche wieder in Bombay und noch immer kein einziger Tropfen Regen. Was ist hier los? Wo bleibt er, der Monsun? Langsam halte ich das alles nur fuer ein Geruecht. Einen Trick! Eine geniale Strategie der Inder, fuer einige Monate zumindest die Touristen von ihrem ohnehin schon ueberfuellten Subkontinent fernzuhalten.</p>
<p>Mir sollâ€™s ganz Recht sein, dass es noch trocken ist. Meine Wohnung ist nach wie vor naemlich nicht wetterfest. Meine Kueche hat halt keine Tuer zum Balkon hin. Das koennte doof sein, wenn es hier denn wirklich mal mit dem Regen losgehen sollte.</p>
<p>Nach einigen Unklarheiten sind nun aber endlich die Bauarbeiten im Gange. Es stellten sich zwei Optionen. Entweder den Uebergang von der Kueche zum Balkon mit einer Tuer zu versehen oder den Balkon nach Aussen dicht zu machen, durch ein Fenster. Letzteres war die von mir favourisierte Loesung. Da hiess es aber zunaechst, das sei nicht moeglich, da es die Fassade des Hauses veraendern wuerde. Was fuer ein Quatsch, das Fenster wuerde schliesslich hinter dem Gelaender bleiben. Es sollte dann also doch eine Tuer zum Kuechenbalkon werden. Mir auch Recht. Hauptsache dicht. Nicht nur wegen des Monsuns (den es hier ja angeblich geben soll&#8230;), sondern auch wegen meiner Stromrechnungen. Endlich wuerden meine Klimaanlagen nicht mehr versuchen, ganz Bandra zu kuehlen.</p>
<p>Nun ja, Indien waere nicht Indien, wenn nicht doch wieder alles kommt. Meine Landlady hat jetzt, sehr zu meiner Freude, beschlossen, dass wir doch ein Fenster bauen. Heute starteten erste Bauarbeiten. Zunaechst muss ein Sockel gemauert werden. Dies geschieht heute. Morgen soll dann das Fenster gesetzt werden.</p>
<p>Und dann heisst es wieder warten. Warten, bis ich â€œdurch den Monsunâ€ zu meiner offiziellen Hymne erheben darf.</p>
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		<title>Im Osten nix Neues!</title>
		<link>http://www.matthijs.de/2009/05/im-osten-nix-neues/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 May 2009 15:27:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Buero]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtleben]]></category>
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		<description><![CDATA[Zuerst: Ja, ich lebe noch. Warum schreibe ich dann nicht? Ganz einfach, es gibt im Moment recht wenig zu berichten. Zur Zeit ist mein Alltag in Bombay recht ereignislos. Das Wetter macht einem zu schaffen. Tags herrscht eine unglaubliche schwuele Hitze bei fast 40 Grad und auch die Naechte bringen kaum Abkuehlung. Ich versuche daher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuerst: Ja, ich lebe noch. Warum schreibe ich dann nicht? Ganz einfach, es gibt im Moment recht wenig zu berichten. Zur Zeit ist mein Alltag in Bombay recht ereignislos.</p>
<p>Das Wetter macht einem zu schaffen. Tags herrscht eine unglaubliche schwuele Hitze bei fast 40 Grad und auch die Naechte bringen kaum Abkuehlung. Ich versuche daher zur Zeit meine ausserhaeussigen Aktivitaeten soweit es geht einzuschraenken. Tagsueber laufen die Klimaanlagen im Wohnzimmer, so eingestellt, dass sie die Bude zumindest auf 28 Grad runterkuehlen, nachts arbeitet dann die im Schlafzimmer. An meine Stromrechnung moechte ich lieber nicht denken&#8230; Ja, ich Weichei&#8230; Aber ohne A/C kann ich nun wirklich nicht arbeiten, da verkommt das Hirn dann zu einer blubbernden grauen Masse.</p>
<p>Nach wie vor sitze ich unter der Woche in meinem Home-Office, habe zur Zeit gut zu tun mit einigen neuen Projekten und nebenbei der Fertigstellung des eigentlichen Bueros.</p>
<p>Die Arbeiten dort liegen in den letzten Zuegen. Wie es aussieht, kann ich ab naechster Woche endlich einziehen. Montag werden wir die Moebel aufbauen, dann muss nur noch das Bad fertig werden und schon kann es losgehen, endlich wieder in einem richtigen Buero arbeiten. Ich freue mich schon, zumal das Buero ja gewissermassen wirklich mein Baby ist, habe schliesslich von der Raumaufteilung ueber die Wandfarbe bishin zu den Moebeln alles selbst ausgesucht.</p>
<p>Abwechslung in den grauen Alltag bringt derweil der Deutsche Stammtisch in Mumbai, dessen Organisation ich uebernommen habe. Viel Aufwand ist das zum Glueck nicht, muss nur fuer das mittwoechliche Treffen einen Tisch reservieren und per Email die Einladungen verschicken.<br />
Der Stammtisch trifft sich jede Woche, immer mittwochs um 20:30 Uhr, immer abwechselnd eine Woche im Norden (Bandra / Khar / Juhu), die andere Woche im Sueden (Colaba oder Worli). Die Woche, in der der Stammtisch im Sueden stattfindet, ist auch die Woche, in der das allgemeine Expat Event im Henry Tham&#8217;s abgehalten wird, so kann man nach dem Essen dort noch vorbeigucken.<br />
Dazu trifft sich der Stammtisch nun einmal im Monat zu einem Sonntags-Brunch. Heute ging es in&#8217;s Four Seasons, ein ganz entspannter Sonntag mit koestlichem Essen (Sushi, Lobster, Crab, Prawns, europaeischem Aufschnitt, Kaese, Raeucherlachs, Pasta, Steacks vom Grill,&#8230;) in netter Runde.</p>
<p>Die groesste Neuigkeit ist eigentlich, dass ich eine Loesung fuer das am Wochenende vor der Disco regelmaessig auftretende &#8220;Couples Only&#8221; Problem gefunden habe. Viele Lokalitaeten hier gestatten abends alleinstehenden Maennern leider nicht, dort zu feiern. Manchmal kommt man als Weisser zwar trotzdem rein, oft kann es allerdings echt aergerlich sein.<br />
Wenn die Freundin in Deutschland wohnt, scheidet die naheliegenste Loesung, mit ihr dort hinzugehen, leider die laengste Zeit des Jahres aus. Die Loesung in Mumbai heisst daher &#8220;Friday Club&#8221;. Ins Leben gerufen von Malini, Moderatorin von Radio One, ist der Friday Club eine Gruppe junger Menschen, die Freitags gerne mal auf Piste geht. Gegen eine Jahresgebuehr von Rs. 3,000 bekommt man seine Mitgliedskarte und die Einladungen zu den Veranstaltungen. Gefeiert wird immer in den angesagtesten Clubs der Stadt und gegen Vorlage der Karte kommt man ohne Probleme am Tuersteher vorbei. Zudem geniesst man meist noch andere Vorzuege wie freien Eintritt oder Rabatt an der Bar, so dass der die Rs. 3,000 sich schnell wieder ausgezahlt haben. Das ist echt ein neues Stueck Lebensqualitaet, abends nicht mehr mit der Ungewissheit loszusiehen, ob man heute in den Club gelassen wird oder nicht&#8230; <img src='http://www.matthijs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Coldseason?!</title>
		<link>http://www.matthijs.de/2008/11/coldseason/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 18:30:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich sollte hier jetzt die Coldseason anfangen. Wie immer im November. Also quasi so ein wenig wie in Deutschland. Doch die Erderwaermung macht wohl auch vor Indien keinen Halt, wie die Times of India, meine Tageszeitung, mit Erschrecken feststellen musste. &#8220;Der November ist 4 Grad waermer als sonst&#8221;, titelte sie kuerzlich. Und ich muss gestehen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich sollte hier jetzt die Coldseason anfangen. Wie immer im November. Also quasi so ein wenig wie in Deutschland. Doch die Erderwaermung macht wohl auch vor Indien keinen Halt, wie die Times of India, meine Tageszeitung, mit Erschrecken feststellen musste. &#8220;Der November ist 4 Grad waermer als sonst&#8221;, titelte sie kuerzlich.</p>
<p>Und ich muss gestehen, von Coldseason spuehre ich nicht viel. Der Wetterbericht fuer heute sagt einen weitestgehend klaren Himmel voraus, Tageshoechsttemperatur etwa 36 Grad, Tagestiefsttemperatur etwa 24 Grad, bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von etwa 70%.</p>
<p>Nachts schlafe ich zur Zeit mit Klimaanlage, diese &#8220;kuehlt&#8221; (!!!) mein Schlafzimmer auf 25 Grad.</p>
<p>Tagsueber in der Wohnung die Klimaanlage laufen zu lassen ist keine Option, der Anblick der Stromrechnung wuerde mich dann erst mich in einen fiesen Schockzustand versetzen und dann mein Konto tief in die roten Zahlen jagen.</p>
<p>So sitze ich nun also taeglich in meinen Wohnzimmer, ich arbeite von hier aus, solange mein Buero noch nicht fertig aus. Es sind alle Fenster auf, was 9. Stock und der Naehe zur See zu einem leichten, allerdings praechtig warmen Durchzug fuehrt, die Deckenventilatoren (in Fachkreisen &#8220;Miefquirl&#8221; genannt) laufen auf Hochtouren und mir ist trotzdem warm.</p>
<p>QUAK! <img src='http://www.matthijs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber wenn ich es mir Recht ueberlege, ist das doch gar nicht so schlecht. Sonntags beim Brunchen draussen unter Palmen zu sitzen und koestliche Mojitos zu schluerfen ist vermutlich angenehmer, als das Wetter momentan in good old but fucking cold Germany, soweit ich das zumindest von hier aus am Rande mitbekomme <img src='http://www.matthijs.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /> </p>
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