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Urlaub in der Heimat

Ich weiss, es war etwas ruhig hier die letzten Tage und Wochen. Allerdings habe ich eine gute Ausrede: Ich war nicht hier. Vom 21. Mai bis 8. Juni weilte ich in Deutschland. Der Urlaub begann unentspannt, Schuld war der Flughafen Bruessels, wo ich umsteigen musste. Meine Umsteigezeit war mit genau einer Stunde reichlich knapp bemessen und an den Sicherheitskontrollen staute es sich soweit, dass die Leute bis zu den Laufbaendern standen. Die Aermsten, die dort warten mussten, mussten die ganze Zeit rueckwaerts gehen, um nicht auf die vor ihnen Stehenden aufzulaufen. Einige ganz Schlaue gingen dann auch auf die Laufbaender der Gegenrichtung, dort musste man immerhin “nur” vorwaerts marschieren. Ein Glueck durfte ich in die Priority Lane und schaffte es somit gerade noch rechtzeitig und ordentlich durchgeschwitzt zu meinem Weiterflug nach Hamburg. Allerdings nicht, ohne vorher noch kurz einen nachdenklich stimmenden Frage von einem Herren der Flughafensicherheit gestellt zu bekommen. Waehrend ich meine Schuhe auszog, um sie durchleuchten zu lassen, fragte er mich, ob ich in die Heimat fliegen wuerde, oder ob es in den Urlaub ginge. Wie sollte ich diese Frage richtig beantworten? Ich denke, ein “in den Urlaub in die Heimat”, waere am passensten gewesen.

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Juni 13, 2009   No Comments

Leo Clubs

Ein großes Problem, wenn man in eine neue Stadt zieht, ist oft, dass man zu Beginn niemanden kennt. Man hat niemanden, außer den Kollegen vor Ort, mit denen man seine Freizeit verbringen könnte. Da fällt einem dann schon schnell mal die Decke auf dem Kopf. Wie es scheint, kann ich mich diesem Problem aber glücklicherweise von Anfang an entziehen.

Hier in Hamburg bin ich seit einiger Zeit bei den Leos aktiv. Was sind die Leos? Hier die offizielle Selbstbeschreibung:

Die Leo Clubs sind die Jugendorganisation von Lions Clubs International für junge Menschen im Alter von 16 bis 30 Jahren, die durch persönlichen Einsatz dort helfen, wo Hilfe benötigt wird. Diese Hilfe erfolgt durch die Clubs vor Ort, aber auch auf nationaler und internationaler Ebene. Durch die Projekte lernen Leos Verantwortung zu übernehmen und schließen neue Freundschaften in aller Welt. Politisch und konfessionell ungebunden sind Leos offen für jeden. Das Engagement eines Clubs zeigt sich zum Beispiel in der Organisation von Benefizveranstaltungen, in Ausflügen mit Behinderten oder Waisenkindern, in Spendensammlungen durch Rosenverkäufe und in der Unterstützung von Obdachlosen oder Straßenkindern. Diese Activities werden von den Mitgliedern auf ihren regelmäßigen Club-Treffen geplant.

Leo Clubs gibt es seit über 50 Jahren, heute sind es 140.500 Mitglieder in 5672 Clubs in 133 Ländern. Durch ein wenig Nachforschung im Internet habe ich einen vielversprechenden Club in Mumbai gefunden. Leo Club of Juhu heißt er, ein schöner Name. 90 aktive Mitglieder zwischen 16 und 30 gibt es in diesem Club, das sind deutlich mehr, als man aus Deutschland gewohnt ist, unsere Hamburger Leo Clubs haben alle um die 20 bis 30 aktive Mitglieder. Ich bin schon gespannt wie ein Flitzebogen diesen Leo Club kennenzulernen. Eine gute Möglichkeit, neue Freunde in Indien zu finden, ist somit jedenfalls schon mal gegeben :-)

August 7, 2008   No Comments