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Ein halbes Jahr

Unglaublich, aber wahr. Ich bin nun schon seit einem halben Jahr in Bombay. Die Zeit, sie rennt. Ein halbes Jahr… Zeit fuer ein Resumee. In meinem ersten halben Jahr in Bombay habe ich unglaublich viele neue Erfahrungen gesammelt und viel gelernt. Unter den gesammelten Erfahrungen waren auch sehr intensive, sowohl im positiven, wie auch im negativen Sinne.
Die wohl krasseste Erfahrung im letzten halben Jahr waren ganz klar die Terroranschlaege vom 26. November. So hautnah dabei zu sein, das praegt. Auch wenn ich rein koerperlich schon lange wieder voll hergestellt bin, so laesst einen das Erlebte doch nicht los. Aber so verrueckt es vielleicht auch klingen mag, irgendwie bin ich auch dankbar fuer diese Erfahrung. Mit Mitte (Ende) Zwanzig, fuehlt man sich ja irgendwie doch noch reichlich unverwundbar. Mit solch einer extremen Erfahrung lebt man nun doch viel bewusster. Stichwort carpe diem, nutzen den Tag. Jeder Tag koennte der letzte sein. Fuer viele nur eine Floskel, wenn aber erstmal neben dem eigenen Abendessen eine Handgranate explodiert ist und aus Sturmgewehren auf einen gefeuert wurde, schaut das doch etwas anders aus.
Wie ihr wisst, bin ich immernoch in Bombay, das heisst, die negative Erfahrungen koennen nicht wirklich ueberwiegen. Ganz im Gegenteil. Ich habe mich in diese Stadt verliebt. Und nicht nur dass, ich habe mich auch in dieser Stadt verliebt. Schon im Oktober letzten Jahres habe in meinem Hotel, wo ich zu Beginn gewohnt habe, meine Freundin Sarah kennengelernt. Sie war dort damals auch zu Gast. Seit Silvester sind wir ein Paar und zur Zeit verbringen wir vier gemeinsame Wochen hier in Bombay, im Mai sehen wir uns dann in Deutschland wieder.
Auch sonst weiss das Leben in Bombay zu gefallen. Im Vergleich zu Deutschland herrscht hier in allen Lebenslagen ein unglaubliches Chaos. Aber trotzdem funktioniert es alles irgendwie. Gerade mir als freiheitsliebendem Individuum kommt dies sehr entgegen, ging mir Deutschland mit all seinen Regeln, seinen vielen rechthaberischen und grummeligen Einwohnern (dieses Blockwart und Gartennazi-Gen scheint leider in vielen noch zu schlummern) doch am Ende reichlich auf den Keks.
Dazu wartet das Leben als Expat in einer Stadt wie Bombay natuerlich auch mit allerhand Annehmlichkeiten auf. Eine Maid, die sich um den Haushalt kuemmert, Waesche waescht und Geschirr spuelt und ein Fahrer, der einen sicher im klimatisierten Wagen von A nach B und wieder zurueck bringt und der fuer einen alle moeglichen Besorgungen erledigt, da muss man schon arg aufpassen, dass man sich nicht zu sehr dran gewoehnt und es am Ende eben nicht als selbstverstaendlich sieht.
Auch vereinsamen tut man in Bombay nicht (eh schwierig, bei so vielen Menschen auf so wenig Flaeche). Allerdings ist es mit den Freundschaften hier so eine Sache. Ich bin einfach einer der juengsten Expats in dieser Stadt. Die meisten anderen Angestellten auslaendischer Unternehmen, die fuer mehrere Jahre hier gebunden sind, sind doch schon deutlich aelter. In meinem Alter finden sich hier viele Trainess, die in der Regel maximal ein halbes Jahr hier sind um ein Praktikum zu absolvieren. So kam es, dass im Maerz gerade quasi ein kompletter Schichtwechsel vollzogen wurde. Alle Deutschen Freunde, die ich bisher hier kennengelernt hatte, zog es zwischen Ende Februar und Ende Maerz wieder nach Deutschland zurueck. Nur ich blieb hier. Einerseits irgendwie gewoehnungsbeduerftig und traurig, nachdem man soviel Zeit miteinander verbracht hat, andererseits lernt man aber auch schnell neue, interessante Leute kennen. Langeweile kommt keine auf.
Die richtigen Herausforderungen kommen aber erst noch. Bisher, Oktober bis April, habe ich ja die eher angenehmen Seiten Mumbais kennengelernt. Ab Mitte April muss ich dann nicht nur mit Sarahs Abreise klarkommen, sondern auch mit taeglich steigenden Temperaturen und dann spaeter mit dem Monsun. Nach all dem, was ich hier bisher allerdings schon er- und ueberlebt habe, bin ich recht zuversichtlich auch das alles irgendwie zu ueberstehen :)

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April 3, 2009   3 Comments

Gut gelaufen

Die Operation ist gut gelaufen. Ich war am Mittwoch letzter Woche puenktlich um 6:30 Uhr im Krankenhaus und war auch sofort an der Reihe. Meine OP war angesetzt fuer 8 Uhr. Zunaechst kam ich in ein Ruheraum, musste dort eine Schlaftablette nehmen und dann meine Kleidung gegen eines dieser totschicken Krankenhaus-Engelskostueme tauschen. Mit rueckenfrei und Poblitzer…

Weiter ging es dann in die Narkose. Wobei der Weg dorthin schon spannend war. Im Bett liegend durch ein Krankenhaus gefahren zu werden, da nimmt man die Welt mal aus einer ganz neuen Perspektive wahr. Die zwei Narkose Schwestern waren super nett, eine von denen war auch kuerzlich in Indien gewesen so konnten wir uns noch nett unterhalten, waehrend ich vorbereitet wurde.

Die OP war meine erste unter Vollnarkose und ich muss sagen, es ist wirklich erstaunlich, wie schnell man weg ist. Der Narkose-Arzt sagte noch kurz “es kann sein, dass es gleich in der Hand ein wenig brennt” und dann war ich auch schon weg.

Spaeter kam ich dann im Aufwachraum wieder zu mir, noch angeschlossen an all die Ueberwachungsautomaten. Als ich dann soweit wieder stabil war wurde ich wieder in den Ruheraum verlegt, ein Zimmer fuer zwei, ich war dort allerdings zunaechst alleine. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass die OP gut zwei Stunden gedauert hat. Zwei Stunden, um eine winzig kleine Schrotkugel aus meinem Fuss zu holen.

Bis 14:30 wollte man mich mindestens noch da behalten, ich ueberbrueckte die Wartezeit mit Musik aus meinem iPod, bis es zu einem weiteren bemerkenswerten Zufall kam. Irgendwann gegen Mittag kam ein Pfleger in mein Zimmer und kuendigte mir an, dass ich gleich einen zweiten Patienten in mein Zimmer bekaeme, der wuerde aber nur Englisch sprechen. Ich entgegnete, dass das kein Problem fuer mich sei und dann staunte ich allerdings nicht schlecht: Mir wurde ein Inder ins Zimmer gerollt. Zufaelle gibts… Wieviele Inder moegen wohl an diesem Morgen in Hamburg operiert worden sein? Und der kommt dann ausgerechnet auf mein Zimmer???

Gegen 15 Uhr kam dann noch einer der Chirurgen, der meiner OP beigewohnt hatte. Er gab mir den Tipp mit auf den Weg, die naechsten Tage am besten nur auf der Hacke aufzutreten und dann durfte ich Heim. Lustiger Kerl, als kaeme mir mit einem Schnitt in der Fusssohle etwas anderes in den Sinn…

Die ersten Tage nach der OP waren doof, gehen ohne Kruecken war ueberhaupt nicht moeglich. Mittlerweile hat sich die Lage verbessert, ich werde nicht mehr von Omas mit ihren Rollators ueberholt und ich bin zuversichtlich, dass wenn nach den Feiertagen die Faeden gezogen werden, ich bald wieder ganz normal laufen kann. Wunderbar!

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Dezember 23, 2008   1 Comment

Operation

Seit Samstag bin ich nun in Deutschland zurueck und habe gleich einen ansehnlichen Teil meiner Zeit im Krankenhaus verbracht. Zunaechst war ich Samstag direkt in der Notaufnahme vom AK St. Georg, um die Dinge ins Rollen zu bringen. Wie erwartet, wurde dort nichts gemacht, ich sollte Montag zur Sprechstunde wiederkommen. Dafuer brauchte ich zunaechst aber mal eine Krankenhaus-Einweisung von einem niedergelassenen Arzt. Die war allerdings zum Glueck Montag fix besorgt, so dass ich mich dann wieder auf den Weg nach St. Georg machen konnte. Dort verbrachte ich die meiste Zeit mit Warten. Warten auf die allgemeine Patientenregistrierung, Warten auf den Unfallchirurgen, Warten auf den CT-Scan und noch Mal Warten auf den Unfallchirurgen. Das Ergebnis: Der Splitter im Fuss kommt raus. Operationstermin ist Mittwoch, um 6:30 Uhr soll ich mich im Krankenhaus einfinden. Die OP wird unter Vollnarkose durchgefuehrt, es wird mindestens ein Schnitt in der Fusssohle noetig sein, eher sogar zwei. Angesetzt ist die OP als “ambulant”, es kann aber sein, dass man mich noch dort behalten wird.

Heute war ich dann gleich wieder im AK St. Georg, dieses Mal sollte der Splitter im Gesicht untersucht werden. Zunaechst musste ich aber zum Anaesthesisten. Dort galt es einen Fragebogen fuer die OP am Mittwoch auszufuellen, dann wurde ich noch ueber Risiken und Nebenwirkungen einer Narkose aufgeklaert und anschliessend musste Blut abgenommen werden. Damit war das dann auch erledigt und ich konnte weiter zu den HNO-Aerzten, die mein Gesicht begutachten sollten. Auch dort galt es zunaechst wieder einige Zeit zu warten. Der Splitter im Gesicht wird nicht im Rahmen der OP am Mittwoch rausgenommen. Auch dieser Splitter sitzt sehr kompliziert zwischen Nerven, eine OP wuerde mindestens 2,5 Stunden dauern und man muesste sehr vorsichtig vorgehen, sonst laufe ich nachher nur noch mit einer haengenden Wange herum. Zunaechst muesste aber auch hier ein CT gemacht werden, um den Splitter genau zu lokalisieren. Der Splitter bleibt nun erstmal unter Beobachtung und irgendwann sollte man ihn dann mal rausholen lassen.

Nun bleibt zu hoffen, dass die OP morgen gut verlaeuft, damit ich bald wieder herumhuepfen kann wie ein junges Reh…

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Dezember 16, 2008   5 Comments

Planaenderung

Mein Fuss zickt rum. Der Splitter dort terrorisiert mich. Es ist alles kein Thema, solange ich nicht auftrete. Ich kann mit den Zehen wackeln, den Fuss bewegen, alles wunderbar. “Nur” Auftreten ist furchtbar. Dummerweise ist aber gerade das Auftreten doch eine der eher wichtigen Funktionen eines Fusses.

Eine Fuss-OP ist leider immer eine extrem heikle Sache. So ein doofer Fuss besteht halt fast nur aus Knochen, Muskeln und Nerven. Nicht umsonst gibt es die bekannte Fussreflexzonenmassage. Bei mir ist nun wohl der Splitter an einen Nerv geraten. Eine OP scheint unumgaenglich.

Klar ist, die indischen Aerzte wollen es nicht machen. Die wissen ganz genau, dass ich ohnehin naechste Woche nach Deutschland fliegen wuerde und vertroesten mich immer weiter. Samstag hiess es, wir gucken heute mal. Heute heisst es, wir schauen Donnerstag mal. Abwarten, mehr Schmerzmittel schlucken und hoffen, dass beim Gehen der Splitter nun irgendwo hin rutscht, wo er nicht mehr wehtut, das ist hier das Rezept. Das ist okay, denn ich moechte eigentlich auch nicht, dass man mir hier am Fuss herumschnippelt. Aber ich moechte auch nicht noch bis zum 18.12. hier rumsitzen, ohne richtig gehen zu koennen.

Bei so einer Fuss-OP kann einfach zu viel schief gehen, was dann dazu fuehrt, dass ich den Rest meines Lebens schief gehe. Daher habe ich heute meinen Heimflug vorverlegt. Ich fliege nun schon an diesem Samstag, dem 13.12. und soll, wenn alles glatt geht um 11:25 Uhr in Hamburg landen. Und dann geht es dem bloeden Terrorsplitter an den Kragen!

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Dezember 8, 2008   3 Comments

Unweihnachtlich

Der Alltag hat einen wieder. Und der Alltag hier ist unweihnachtlich. Nikolaus ist vorbei. Der zweite Advent ist fast vorbei. Wuerde man mich aus der Heimat nicht daran erinnern, ich wuerde es schlicht nicht bemerken. Okay, es gibt jetzt hier bei mir um die Ecke an der Hill Road seit einigen Tagen einen Shop, der (furchtbar kitschige) Weihnachtsdeko verkauft und auch sonst sieht man, wenn man durch Mumbai faehrt und konzentriert danach Ausschau haelt, noch einige Geschaefte dieser Art. Das war es aber auch schon.

Das Wetter traegt das seine dazu bei. Weiterhin Sonne pur und tagsueber weit ueber 30 Grad. Samstag haben wir den Tag mal wieder genutzt, um ein wenig Sonne zu tanken. Ab mittags lagen wir also am Pool des Sun ‘n’ Sand Hotels, blickten auf Palmen, Strand und Meer und liessen uns die Sonne auf den nicht vorhandenen Pelz scheinen. Dazu Mojitos, Kingfisher Bier und ab und an eine Runde im Pool. Das Leben kann so schoen sein.

Fuer mich hiess es dann leider bald “dumm gelaufen”. Beim Sprung vom Beckenrand muss der Granatsplitter im Fuss verrutscht sein. Das Resultat waren erneut hoellische Schmerzen im linken Fuss, wie am Abend der Terroranschlaege. Ich bin dann direkt wieder ins Breach Candy Hospital und dort erzaehlte man mir, was ich selbst schon dachte. Der Splitter hat sich durch die abrupte Bewegung verschoben. Das tut nun weh. Wenn es bis Montag nicht besser wird, komme ich hier Dienstag unters Messer. Ich weiss noch nicht, was ich favourisiere, Operation hier am Dienstag oder Zaehne Zusammenbeissen bis zum 19.12., wenn ich in Hamburg im UKE vorstellig werde.

Wenn alles nach Plan laeuft, habe ich ab morgen Sat-TV, dann ist es in der Wohnung wenigstens nicht so langweilig, sollte ich Dienstag operiert werden und dann erstmal gar nicht mehr laufen koennen…

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Dezember 7, 2008   No Comments

I want my Mumbai back!

Mittlerweile ist es eine Woche her, dass in Mumbai die Terroranschlaege begannen. In der Stadt hat schon lange das Leben wieder Einzug gehalten. Die Schlagzeilen hier in Mumbai werden noch immer von News zu den Anschlaegen dominiert, viel Neues gibt es dabei allerdings nicht. In Deutschland widmet man sich seit einigen Tagen schon wieder anderen Dingen. Und im Leopold’s brummt schon wieder der Baer. Letzteres ist eine klare Trotzreaktion.

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Dezember 3, 2008   5 Comments

Sorgenfalten, Ungereimtheiten und Wut

Die Lage in der Stadt ist wieder im Griff, doch irgendwie hat man nach dem Erlebten noch immer ein komisches Gefuehl. Und es gibt einige Merkwuerdigkeiten, die in der Presse unterzugehen scheinen.

Waren es wirklich nur zehn 22-24 Jahre alte Jungs, die die Stadt 60 Stunden lang in ihrer Gewalt hatten? Zwei Hand voll Jungs, die nach wenigen Monaten Training solch eine Operation durchfuehren konnten? Wieso hiess es in den Nachrichten zunaechst immer, die Polizei hatte vier Terroristen verhaftet und neun erschossen. Diese Zahlen nannte mir auch noch der Polizist, der am Donnerstagnachmittag im Krankenhaus meine Zeugenaussage aufnahm…

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Dezember 1, 2008   7 Comments

Angst

Es wird immer unglaublicher, was ich fuer Glueck gehabt habe. Nicht nur, dass ich weitestgehend unbeschadet davongekommen bin, sondern mit sind auch schlimme Anblicke erspart geblieben. Ich hatte mich so auf den Seitenausgang konzentriert, dass ich im Leopold’s nichts grossartig um mich herum mitbekommen habe. Und nach meinem Entkommen aus dem Leopold’s war die Katastrophe fuer mich ja auch schon so gut wie ueberstanden.

Aus persoenlichen Gespraechen mit anderen Betroffenen weiss ich, dass es auch deutlich schlimmer geht.

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November 30, 2008   1 Comment

“The spirit of Mumbai never dies”

Ich verfolge nun schon seit Tagen die Presse, die Lokalen Printmedien sowie ueber das Internet die Deutschen und internationalen Nachrichten. Seit nun seit heute offiziell auch der letzte Terrorist erledigt wurde und der Spuk somit endlich ein Ende hat, wird man als Leser quasi mit Kommentaren zur Lage in Mumbai ueberhaeuft.

Der wie ich finde treffenste Kommentar ist relativ lang und stammt von Suketu Mehta, dem Autor des Buches “Maximum City: Bombay Lost and Found.” Der Kommentar wurde in der New York Times veroeffentlicht.

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November 29, 2008   3 Comments

The show must go on

Es ist alles unwirklich. Ich lebe. Mir geht es soweit gut. Die letzten Tage waren in vielerlei Hinsicht der absolute Wahnsinn. Der Terror in Mumbai ist seit heute offiziell vorbei. The show must go on.
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November 29, 2008   3 Comments